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Apple Vision Pro: Die Zukunft des Computers? | Mein erster Eindruck!

Apple Vision Pro: Die Zukunft des Computers? | Mein erster Eindruck!

Apple hat vor kurzem eine vollkommen neue Produktkategorie vorgestellt: das Apple Vision Pro. Ein Augmented und Virtual Reality Headset, das als die Zukunft des Computers angepriesen wird. Ich habe mir alles zu diesem Headset ganz genau angeschaut. In diesem Artikel bekommt ihr also alle Infos zu dem Gerät, meinen ersten Eindruck und wie ich persönlich beabsichtige, dieses Headset in meinem Alltag zu nutzen.

Ein eigenständiges High-Tech-Headset für technikbegeisterte Nutzer

Zunächst einmal zum Wesentlichen: Die Apple Vision Pro ist ein vollkommen eigenständiges Produkt. Das Headset verfügt über zahlreiche Sensoren, darunter 12 Kameras, zwei 4k Micro OLED-Displays sowie zwei 3D Audio Lautsprecher. Es besitzt einen leistungsstarken M2- sowie einen komplett neu designten R1-Prozessor und eine externe Batterie, die zwei Stunden halten soll. Das Headset kann aber auch am Dauerstrom betrieben werden. Ihr müsst dieses Headset also nicht mit eurem iPhone oder mit eurem MacBook verbinden - nein, es ist ein komplett eigenständiger Computer.

Ermöglicht immersive Erlebnisse und produktives Arbeiten!

Doch wie funktioniert dieses Headset eigentlich? Nun, insbesondere über die 12 Kameras und weitere Sensoren wird die Umgebung gescannt und die Welt um dich herum auf die zwei 4k OLED-Displays gestreamt. Zusätzlich zur Umwelt wird dann das Betriebssystem VisionOS geladen und zeigt zusätzliche Inhalte an. So kannst du dir direkt in der echten Welt beliebig große Arbeitsflächen anzeigen lassen. Und wenn du die Außenwelt ausblenden möchtest, drehst du einfach an der Digital Crown, und schon beginnt die reale Welt nach und nach zu verschwinden. Das heißt, egal wo du bist, setzt du dir dieses Headset auf, und dir werden Displays in beliebiger Größe angezeigt, genau wie du sie für deinen Anwendungszweck benötigst.

Mit diesem Headset kannst du also produktiv arbeiten, da nahezu alle iPad- und iPhone-Apps unterstützt werden sollen. Aber du kannst auch Filme oder Serien auf eine Art und Weise genießen, wie es zuvor nicht möglich war. Stell dir einfach mal vor, du siehst Star Wars nicht einfach nur auf einem Fernseher - nein, du siehst Star Wars auf einer riesigen Leinwand vor dir und befindest dich gleichzeitig auch noch im Star Wars Universum. Wie geil ist das denn bitte?

Revolutionäre Steuerung und vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Gesteuert wird dieses Headset nicht etwa über einen Controller, sondern ausschließlich über deine Augen, deine Hände und deine Stimme. Das Augentracking soll hier so gut funktionieren wie nirgendwo sonst. Du schaust auf etwas, egal wie klein die Schaltfläche ist, das entsprechende Objekt wird hervorgehoben, und du musst nur noch deine Finger zusammentippen, um die Auswahl zu bestätigen. Das heißt, am Ende funktioniert dieser Bildschirm vor dir wie ein Touch-Display. Deine Augen wählen aus, wo du berühren möchtest, und deine Finger müssen das Ganze dann nur noch bestätigen. So kann man auch tatsächlich relativ produktiv ohne zusätzliche Eingabegeräte mit diesem Headset arbeiten.

Und was ich besonders wichtig finde: Keine Apps, die du auf diesem Headset nutzt, können die Daten deines Eyetrackings auslesen. Das heißt, die App erhält am Ende nur die Information, wo du hingeklickt hast, aber nicht, wo du zuvor hingeschaut hast. Das sind wirklich sehr sensible Daten, die Firmen nutzen könnten, um extrem gezielte Werbung auf dich zuzuschneiden. Und Apple verhindert, dass Apps diese Daten auslesen können.



Und wenn du jetzt zum Beispiel irgendwo einen Text eingeben möchtest, dann schaust du einfach auf das entsprechende Textfeld, und schon kannst du den Text direkt über deine Stimme in dieses Textfeld eingeben. Oder du nutzt eben eine digital vor dir angezeigte Tastatur, bei der ich besonders gespannt bin, wie das am Ende funktionieren wird.

Man kann dieses Headset aber auch mit einer externen Maus und Tastatur verwenden, und das auf zwei unterschiedliche Arten. Erstens nur das Headset selbst, verbunden mit Maus und Tastatur, einfach um die Eingaben präziser zu machen. Aber was ich noch viel praktischer finde: Du kannst deinen Mac mit diesem Headset verbinden und somit das Display, das du auf deinem Mac eigentlich hast, quasi deutlich größer vor dir darstellen. Gleichzeitig kannst du aber weiterhin die Maus und Tastatur benutzen und vor allem die komplette Arbeitsoberfläche von macOS. Das heißt, wenn du dein MacBook irgendwohin mitnimmst, kannst du einfach auf einen riesigen Display, der direkt vor dir angezeigt wird, in extrem hoher Auflösung mit Final Cut zum Beispiel deine Videos schneiden und bist nicht auf das kleine Display von deinem Mac beschränkt und hast trotzdem die enorme Rechenpower, die in deinem MacBook steckt.

Innovatives Design und hochwertige Materialien

Sprechen wir als Nächstes über das Design. Glaubt man den ersten Testberichten und wie man Apple kennt, ist dieses Headset extrem hochwertig, aber gar nicht mal so leicht wie zunächst angenommen. Das Headset besteht insbesondere aus Glas, Aluminium und Stoff. Im Vergleich zu den meisten bekannten VR-Headsets, die größtenteils aus Plastik bestehen und daher deutlich leichter sind als beispielsweise Aluminium, setzt Apple hier auf hochwertige Materialien.

Das Apple Headset besteht im Wesentlichen aus drei Teilen, die individuell zusammengesetzt werden können. Zum einen gibt es das Modul vorne, in dem sich die Displays, Sensoren und Kameras befinden. Dann gibt es ein anpassbares Lichtschild, das an die individuelle Kopfform angepasst werden kann. Und zu guter Letzt gibt es das Band, das das gesamte Headset am Kopf befestigt. Auch an Brillenträger hat Apple gedacht. Du trägst nicht einfach deine eigene Brille unter diesem Headset, da dies nicht funktionieren würde. Stattdessen kannst du beim Kauf des Headsets zusätzliche Linsen in deiner Sehstärke von Zeiss bestellen. Diese Linsen verbinden sich magnetisch mit der Apple Brille, sodass diese auch von anderen Personen genutzt werden kann, indem sie die Linsen entfernen. Du bist also nicht auf eine bestimmte Linse festgelegt. Wenn sich deine Sehstärke im Laufe der Zeit ändert, kannst du einfach eine neue Linse mit einer anderen Sehstärke kaufen.

Wie ihr also seht, waren für Apple sowohl die extrem hochwertige Verarbeitung als auch der Tragekomfort sehr wichtig. Allerdings mussten sie hier Kompromisse eingehen. Durch die Verwendung der hochwertigen Materialien ist das Headset am Ende nicht leichter als die Modelle anderer Hersteller. Apple hat dies nur dadurch erreicht, dass sie die Batterie, die für den Betrieb des Headsets benötigt wird, ausgelagert haben. Es gibt also ein externes Batterie-Pack, das in die Hosentasche gesteckt wird. Dieses ermöglicht jedoch nur eine Akkulaufzeit von etwa zwei Stunden, was nicht gerade viel ist. Das externe Batterie-Pack verfügt über einen zusätzlichen USB-C-Port, über den das Headset dauerhaft mit Strom versorgt werden kann. Sobald man das externe Batterie-Pack vom Strom nimmt, funktioniert das Headset nur noch für zwei Stunden.

Ich kann mir jedoch vorstellen, dass Drittanbieter für dieses Headset auch größere Batterie-Packs herstellen werden, die länger halten. Denn seien wir mal ehrlich, Apple hat zum Beispiel Anwendungsbereiche gezeigt, wie das Anschauen eines Films im Flugzeug, und die meisten Filme dauern einfach länger als zwei Stunden. Es wäre also ärgerlich, wenn das Headset vorher leer wäre.

Displays

Eine Sache, die ich am Apple Headset gleichzeitig beeindruckend und etwas unheimlich finde, ist das Display außen. Ja, wir haben nicht nur zwei hochauflösende 4k Micro OLED-Displays im Inneren der Brille, sondern auch ein OLED-Display außen an der Brille, das die Augen des Trägers quasi der Außenwelt zeigt, um die Kommunikation mit anderen Menschen während des Tragens natürlicher zu gestalten. Ich verstehe das Konzept dahinter, aber das Ganze sieht trotzdem irgendwie ziemlich unheimlich aus.

Apple hat das jedoch recht clever gelöst. Wenn man allein mit der Brille ist, bleibt das Display außen einfach schwarz. Kommt eine Person hinzu, werden die eigenen Augen nur dann angezeigt, wenn man tatsächlich ein AR-Feature nutzt. Das bedeutet, dass man selbst die Umgebung wahrnimmt. Wenn man sich auf ein bestimmtes Thema konzentriert und quasi die Digital Crown dreht, um komplett in eine neue Welt einzutauchen, wird dies auch visuell auf dem äußeren Display der Brille angezeigt. Gleichzeitig erfasst die Brille, wenn jemand hinzukommt, und lässt diese Person dann in dieser virtuellen Realität gleichzeitig auftauchen. Und wenn man sich dann auf diese Person konzentriert, wird auch wieder die eigene Augenpartie auf dem äußeren Display angezeigt.

Realitätsnah und doch umstritten

Es wirkt alles ziemlich interessant, aber ganz ehrlich, ich habe mich an vielen Stellen gefragt, ob Apple wirklich glaubt, dass Leute dieses Headset ganz normal im Alltag tragen werden. Stell dir vor, du stehst gerade in der Küche und dein kleiner Sohn kommt rein und spielt Fußball mit dir. Ich finde das Ganze irgendwie ziemlich unrealistisch.

Und das Creepieste für mich war eigentlich die Situation, als Apple darüber gesprochen hat, dass man mit dieser Brille auch dreidimensionale Bilder bzw. Videos aufnehmen kann und so Erinnerungen festhalten kann. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das am Ende verdammt genial aussieht, aber ganz ehrlich, wenn mein Kind Geburtstag feiert, werde ich als Vater doch ganz sicher nicht mit dieser Brille daneben sitzen und das Ganze filmen. Ich mag vielleicht eine coole Erinnerung festhalten, aber alle werden sich nur an mich mit dieser komischen Brille erinnern.

Die Zukunft des Computing, Kommunikation und Entertainment

Aber nun gut, sprechen wir jetzt einmal im Detail über die Anwendungsbereiche, in denen ich persönlich diese Brille wirklich sehe. Der erste Bereich ist das Computing, also die Nutzung dieser Brille als Computer. Man kann mit dieser Brille sowohl mit den ganzen iPad- oder iPhone-Apps arbeiten, die dafür entwickelt werden sollen, als auch direkt mit Final Cut Videos bearbeiten oder Bilder bearbeiten. Gleichzeitig kann man natürlich auch im Web surfen oder seine Fotomediathek durchgehen. Auf der anderen Seite kann man die Brille auch als Erweiterung für das eigene MacBook nutzen, um wirklich professionelle Anwendungen auf der Brille zu nutzen. Eigentlich nutzt man sie am Mac, aber das Display wird einfach deutlich größer vor einem dargestellt. Das wird vermutlich mein Hauptanwendungszweck sein, wenn ich diese Brille irgendwann mal in die Hände bekomme.

Der zweite Anwendungsbereich besteht meiner Meinung nach ganz klar in FaceTime, also der Kommunikation mit anderen Menschen. Man kann mit dieser Brille FaceTime-Telefonate führen und bekommt die FaceTime-Fenster quasi direkt vor sich angezeigt. Viele werden sich jetzt vielleicht fragen, wie man selbst angezeigt wird, da man sich nicht mit dem iPhone filmt. Nun ja, wie bereits vorhin angesprochen, scannt man zu Beginn bei der Einrichtung dieser Brille sein eigenes Gesicht komplett ab und es wird ein sehr realistischer 3D-Avatar von einem erstellt, der die eigene Mimik und Gestik spiegelt. Man hat also keinen schlecht designten Avatar, sondern ein sehr realistisches Bild von sich selbst, das den anderen angezeigt wird und auch die Augenbewegungen, Mimik und Gestik realistisch darstellt. Es ist natürlich nicht dasselbe wie wenn man sich tatsächlich filmt, aber es soll schon sehr nah dran sein.

Und zu guter Letzt wäre natürlich der riesige Content-Bereich. Egal, ob man mit dieser Brille einen neuen Film ansieht und darin komplett versinkt, indem man zum Beispiel eine riesige Leinwand vor sich hat, oder direkt in das Star Wars Universum eintaucht oder ein Spiel damit spielt - hier sind extrem viele Anwendungsbereiche denkbar. Auch das wird meiner Meinung nach etwas sein, was ich persönlich im Alltag mit dieser Brille sehr häufig nutzen werde. Aber hier muss man natürlich auch ganz klar sagen, dass es auf externe Entwickler ankommt. Apple hat bereits gesagt, dass zum Beginn des Releases viele Apps verfügbar sein sollen, aber da diese Brille sehr teuer ist, wird sie vermutlich für viele Menschen nicht interessant sein. Dementsprechend werden nur relativ wenige Menschen sie nutzen, und deshalb bin ich gespannt, wie viele Entwickler letztendlich neue Apps für dieses Headset programmieren werden. Nun ja, das werden wir erst sehen, wenn das Headset tatsächlich auf den Markt kommt.

Spannende Technologie, doch hoher Preis und lange Wartezeit für internationale Nutzer

Und das dauert tatsächlich noch eine Weile. Die Apple Vision Pro Brille wird Anfang nächsten Jahres in den Handel kommen, aber zunächst nur in den USA und das für stolze 3.500 US-Dollar. Das bedeutet, ich bin mir noch nicht so sicher, wann wir das Ganze in Deutschland sehen werden, aber der Preis wird auf jeden Fall über 4.000 € liegen. Ich rechne frühestens Ende nächsten Jahres damit, hoffe aber natürlich, dass das Ganze noch etwas schneller gehen wird.

Eine vielversprechende Zukunftsvision, aber noch nicht massentauglich

Nun ja, wie ist mein Fazit? Ist diese Brille gut? Ich glaube, für gewisse Anwendungsbereiche ist sie das auf jeden Fall. Allerdings wird sie von Anfang an auch nicht massentauglich sein, sondern aufgrund des Preises und des vermutlich anfänglich begrenzten Anwendungsbereichs nur für eine kleine Personengruppe ausgerichtet sein. Das passt vermutlich ganz gut, da Apple aufgrund der Hightech-Komponenten vermutlich gar nicht in so großer Stückzahl produzieren kann. Letztendlich handelt es sich hier um eine Generation Zero, also den Anfang einer Entwicklung, die sich in den nächsten Jahren vermutlich noch stark weiterentwickeln wird. Ähnlich wie bei der ersten Apple Watch waren sie definitiv nicht perfekt, aber mittlerweile baut Apple die beste Apple Watch überhaupt und viele Menschen nutzen sie. Wenn Apple es schafft, eine große Menge Software für diese Brille anzubieten und sie langfristig zu einem günstigeren Preis anzubieten, dann kann ich mir persönlich auf jeden Fall vorstellen, dass diese Brille sehr erfolgreich sein wird.

 

Den ganzen Artikel findest du auch als Video auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=62ZPCoQiPQM&t


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