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Deshalb haben wir einen Mac Studio mit M2 Ultra gekauft! (Review)

Deshalb haben wir einen Mac Studio mit M2 Ultra gekauft! (Review)

Das ist unser neuer Mac Studio mit M2 Ultra Prozessor. Und wie es der Zufall so will, steht er in unserem neuen, aber noch nicht ganz fertigen Studio. Warum wir uns für diesen Mac Studio entschieden haben, ob wir die Entscheidung bereuen und für wen sich ganz allgemein so ein Mac Studio lohnen kann, das erfährst du in diesem Video.

Wieso haben wir einen Mac Studio gekauft?

Beginnen wir als allererstes mit der grundlegenden Frage: Warum haben wir uns überhaupt einen Mac Studio gekauft, und wer ist eigentlich dieses "wir", von dem ich in letzter Zeit immer häufiger rede? Bis vor einiger Zeit habe ich ja all meine Videos selbst recherchiert, geschnitten, gefilmt und alles, was noch dazugehört. All das habe ich mit einem M1 Max 16 Zoll MacBook Pro gemacht. Seit ungefähr anderthalb Jahren habe ich jedoch eine neue rechte Hand an meiner Seite, die mich über das letzte Jahr hinweg zunehmend immer mehr unterstützt hat. Sei es zu Beginn bei Recherchen gewesen, doch mittlerweile schneidet sie eigentlich fast all meine Videos, und wir arbeiten jetzt auch hier gemeinsam im neuen Studio direkt bei den Filmarbeiten zusammen. Am Anfang hat sie alle Projekte auf einem 14 Zoll MacBook Pro mit M1 Pro Prozessor geschnitten, und wir haben einfach über die Zeit hinweg gemerkt, umso anspruchsvoller die Projekte geworden sind, desto schwieriger wurde das mit einem M1 Pro. Das Ganze hat zwar grundsätzlich funktioniert, aber gerade im Hinblick darauf, dass wir unsere Qualität immer weiter steigern wollen, dachten wir uns: Okay, wenn wir so oder so jetzt hier im Studio zusammenarbeiten wollen und du ja nach wie vor einen MacBook für unterwegs hast, was ist so der beste Mac, was Preis-Leistung angeht, den wir für den stationären Betrieb uns kaufen wollen? Und da kam am Ende eigentlich nur ein Mac Studio in Frage. Kurzum haben wir uns für ein Mac Studio mit M2 Ultra Prozessor entschieden, nicht die stärkste Variante, aber schon eine der stärkeren. Im Konkreten haben wir hier das Modell mit 24 CPU-Kernen, 60 GPU-Kernen, 128 GB RAM und 4 TB SSD-Speicher für 6869 €. Nun ja, vergleicht man das mit einem MacBook Pro für einen ähnlichen Preis, würde man da deutlich weniger bekommen. Sei es einmal die Leistung – bei den MacBook Pro Modellen gibt es zwar mittlerweile die M3 Serie, aber halt kein M3 Ultra, sondern maximal ein M3 Max. Und nun ja, wir bekommen hier halt einfach mehr Anschlüsse und dementsprechend auch noch einige zusätzliche Funktionen. Doch kommen wir nun zum klassischen Review-Part und sprechen wir als allererstes über das auffälligste bzw. auch unauffälligste - das Design.

Design des Mac Studios: Kompakt und leistungsstark

Schaut man den Mac Studio von oben an, sieht er fast genauso aus wie ein Mac mini. Betrachtet man ihn von vorne, nun ja, dann sieht er eben wie zwei bis drei Mac Minis übereinander gestapelt aus, nur dass wir vorne jetzt halt noch ein paar Anschlüsse haben. Alles in allem ist es schon echt erstaunlich, wie Apple es geschafft hat, in einem so unheimlich kompakten Mac Studio so viel Leistung unterzubringen. Mal ganz ehrlich, ein richtiger PC, den man sich selbst zusammenstellt, mit dem Gehäuse ist halt viel größer, und diesen Mac Studio kann man halt auch wirklich problemlos einfach mal mitnehmen. Auch ein Grund, warum wir uns gerade für ein Mac Studio entschieden haben. So kann mein neuer Partner, wenn er mit dem Mac Studio hier im Studio ist, halt hier im Studio arbeiten. Er kann ihn aber auch problemlos mit nach Hause nehmen und dann dort weiterarbeiten. Das wäre halt mit einem anderen PC-System so vermutlich nicht möglich gewesen. Auf der Unterseite des Mac Studios befindet sich dann ein Mac Studio Schriftzug und ganz viele Löcher für den Lüfter, wo die Luft angesaugt wird. Und wenn man sich den Mac von hinten anschaut, dann sieht man halt noch mehr Löcher, über die die Luft dann wieder ausgegeben wird. Aber das muss auch so sein, denn dieser Mac Studio der kann schon ziemlich heiß werden, und dann wird dann eine ganze Menge Luft durchbewegt.

Anschlüsse auf der Hinterseite: Vielseitigkeit und Funktionalität

Weiterhin befinden sich auf der Rückseite wirklich eine Vielzahl von nützlichen Anschlüssen. Wir haben hier viermal Thunderbolt 4, einen 10 Gigabit Ethernetanschluss, einen Power-Adapter, und was hierbei besonders interessant ist: Dieser Power-Adapter hat kein Netzteil am Kabel, sondern dieses befindet sich ebenfalls noch mit dem Mac Studio. Das heißt, es führt wirklich nur ein schlichtes Kabel in den Mac Studio hinein, und man hat nicht noch irgendwo so ein Powerbrick rumliegen, wie man das ebenfalls von manch einem Laptop-System kennen mag. Des Weiteren haben wir zweimal USB-A, einen HDMI 2.1 Anschluss und einen 3,5-mm Klinkenstecker, der auch Kopfhörer mit hoher Impedanz unterstützt.

Anschlüsse auf der Vorderseite: Praktische Zugänglichkeit und Thunderbolt 4

Schaut man auf die Vorderseite, und das finde ich besonders praktisch, haben wir hier dann zwei weitere USB-C-Anschlüsse. Bei den Modellen ohne M2 Ultra, also nur mit M2 Max, sind das normale USB-C-Anschlüsse mit bis zu 10 Gigabits pro Sekunde. Bei unserem Modell bzw. bei allen Modellen mit M2 Ultra sind das aber nochmal Thunderbolt 4-Anschlüsse. Das heißt, mit bis zu 40 Gigabits pro Sekunde. Und hier finden wir dann auch den SD-Kartenleser. Diese drei Ports auf der Vorderseite sind einfach unheimlich praktisch gelegen. Wir arbeiten extrem viel mit Ton- und Videodateien, also auch extrem viel mit SD-Karten, und können diese dementsprechend ganz einfach in den Mac Studio stecken. Auch wenn man mal externe Festplatten anschließen möchte, dann geht das von vorne halt wirklich problemlos, und man muss nicht wie bei einem Mac Mini das ganze dann von hinten irgendwie reinfriemeln.

Performance des Mac Studios: M2 Ultra im Fokus

Sprechen wir als nächstes über einen gewaltigen Punkt, und zwar die Performance. Laut Apple ist der M2 Ultra doppelt so schnell wie der M2 Max. Das würde auch Sinn machen, da der M2 Ultra ja einfach eine Kombination aus zwei M2 Max Prozessoren ist. Benchmarks zeigen, dass es bei der CPU tatsächlich auch fast so ist. Bei der GPU ist der Unterschied dann nicht ganz so gewaltig, aber auch hier sieht man im Vergleich zum M2 Max deutlich mehr Performance. Aber wirklich interessant wird es dann natürlich erst in der Praxis, und auch hier haben uns die Messwerte auf jeden Fall erstaunt.

Betrachten wir doch einfach einmal, wie unsere Projekte entstehen. Die Skripte, die schreiben wir normalerweise in Notion. Das ist gar kein Problem, wie alle Office-Anwendungen. Aber ganz ehrlich, das darf man natürlich auch erwarten. Wenn wir unsere Videos gefilmt haben, dann haben wir meistens erstmal unheimlich viele Gigabytes an Daten, weil wir unsere Filme normalerweise mit einer FX3 aufnehmen, in der bestmöglichen internen Qualität. Das bedeutet, wir haben da schon mal eine große Datenmenge, die wir einfach problemlos auf die 4 TB SSD schieben können. Dann können wir die Projekte auch wirklich direkt auf dem Mac Studio bearbeiten und müssen das ganze nicht auf eine externe SSD auslagern.

Wenn wir die Videos dann schneiden, machen wir das aktuell mit DaVinci Resolve. Und wenn ich "wir" sage, meine ich eigentlich seltener mich, denn ich bin ehrlich gesagt am Schnitt kaum noch beteiligt. Aber mein Partner, der arbeitet mit DaVinci Resolve, und der ist alles in allem, was die Performance angeht, extrem zufrieden. Gäbe es da nicht das ein oder andere Plugin, was wir benutzen und was dazu führt, dass aus welchem Grund auch immer unter gewissen Bedingungen der M1 Pro aus dem alten 14 Zoll MacBook Pro Dateien schneller exportiert als dieser M2 Ultra. Das kann am Ende nur ein softwareseitiges Problem sein, von dem wir hoffen, dass es gelöst wird. Aber es betrifft am Ende auch nicht so viele Szenarien, und in allem anderen ist dieser neue M2 Ultra so viel schneller. Sei es der Export, der teilweise einfach viel viel schneller als Echtzeit funktioniert. Ein 8-minütiges Video wird teilweise einfach in 2 Minuten exportiert. Das ist wirklich beeindruckend. Und auch was das Arbeiten direkt in DaVinci Resolve angeht, funktioniert einfach alles super flüssig. Und es bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass DaVinci da noch ein bisschen optimiert wird, dass, wenn man halt mit anderen Plugins arbeitet, dann nicht die Performance auf einmal abfällt, weil das fand ich persönlich schon ziemlich ärgerlich.

Auch was die Wahl von 128 GB Arbeitsspeicher angeht, sind wir ziemlich zufrieden. Denn man arbeitet ja normalerweise nicht nur in einem Programm. Man hat z.B. DaVinci Resolve offen und möchte dann aber gleichzeitig vielleicht noch etwas im Web recherchieren oder auch ein Bild für ein Thumbnail z.B. in Photoshop bearbeiten. Gleiches gilt natürlich auch, wenn man gerade das Video exportiert. Man möchte natürlich nebenbei noch weiterarbeiten. Und da sind die 128 GB RAM auf jeden Fall so viel, dass wir da auf jeden Fall noch an keine Grenzen gestoßen sind und problemlos mit dem Mac Studio arbeiten konnten. Und dementsprechend würden wir uns auch wieder für so viel RAM entscheiden. Alles in allem können wir mit dem Mac Studio also alles problemlos machen, was für unsere Produktion erforderlich ist. Sei es das Schneiden von Videos, Color Grading, aber auch z.B. 2D Animation oder Tonbearbeitung. Aber was das Thema 3D Animation angeht, ist der Mac Studio nach wie vor nicht so ideal geeignet, weswegen wir vermutlich in naher Zukunft noch nicht damit arbeiten werden. Dafür sind Nvidia Grafikkarten halt nach wie vor der Maßstab, und da kommt der Mac Studio so auf jeden Fall nicht dran. Vielleicht ändert sich das dann mit dem M3 Modell, weil das unterstützt dann ja auch Ray Tracing, und dementsprechend könnte das alles noch mal besser funktionieren. Wer jedoch 3D Arbeiten machen möchte, dem würde ich grundsätzlich eher von so einem Mac Studio abraten.

Übertragungsstandards: Bluetooth 5.3 und WLAN 6e im Einsatz

Bevor wir zu meinem Fazit und einer allgemeinen Empfehlung kommen, für wen ich ein Mac Studio empfehlen würde, kurz noch etwas zu den Übertragungsstandards. Der Mac Studio unterstützt Bluetooth 5.3 und WLAN 6e. Dazu kann man eigentlich nicht viel sagen. Das sind die modernsten Übertragungsstandards bei Bluetooth und WLAN, die es gibt. Und dementsprechend habe ich da auch nichts auszusetzen.

Alles in allem bin ich mit der Anschaffung des Mac Studios für unser Studio also ziemlich zufrieden. Wir haben extrem viel Leistung, aber das Ganze ist trotzdem portabel. Das heißt, wir können hier arbeiten, mein Partner kann aber auch bei sich zu Hause mit dieser Leistung arbeiten, und er hat nach wie vor auch immer noch sein MacBook. Das heißt, er hat auch etwas für unterwegs. Wir haben also, da wir auch schon die ganze Peripherie mit Tastatur, Maus oder auch Display bereits hatten, das meiste bekommen, was wir für unser Geld bei Apple bekommen konnten.

Fazit: Zufriedenheit mit dem Mac Studio und Empfehlungen

Und das ist für mich auch immer so ein bisschen das Maß der Dinge. Wenn du also schon einen Bildschirm, Maus und Tastatur hast und extrem viel Leistung brauchst, dann ist der Mac Studio auf jeden Fall gut. Auch allein mit dem normalen M2 Max Prozessor oder dann nächstes Jahr, halt mit M3 Max oder M3 Ultra Prozessor, das ist so extrem viel Leistung. Damit kann man wirklich extrem gut arbeiten. Und dementsprechend, wem es wichtig ist, besonders viel Leistung für sein Geld zu bekommen, der bekommt hier auf jeden Fall mehr Leistung und auch mehr Anschlüsse als es bei einem MacBook der Fall ist. Auf der anderen Seite muss man natürlich sagen, wenn man nicht nur stationär an einem Schreibtisch arbeiten möchte, sondern die Portabilität von einem MacBook schätzt, nun ja, dann kommt auch nur ein MacBook so wirklich in Frage. Und auch die kann man ja mit bis zu einem M3 Max Prozessor konfigurieren, und das ist ebenfalls unheimlich viel Leistung. Man kann sie ja trotzdem auch in einem festen Setup verwenden. Dementsprechend muss ich persönlich für mich sagen, wenn ich so ein bisschen Portabilität haben möchte und auch mal unterwegs arbeiten möchte, dann ist meiner Meinung nach ein MacBook immer noch die bessere Wahl. Habe ich aber einen festen Arbeitsplatz und möchte so viel Leistung wie möglich für mein Geld haben und schätze auch die ganzen zusätzlichen Anschlüsse, dann ist ein Mac Studio auf jeden Fall eine geniale Wahl, egal ob mit M2 Max oder M2 Ultra. Das ganze ist auf jeden Fall ein Powerpaket, und ich persönlich würde es mir auch wieder kaufen.

 

Den ganzen Artikel findest du auch als Video auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=ZbTpu6v4qwk&

Performance: Sprechen wir als nächstes über einen gewaltigen Punkt, und zwar die Performance. Laut Apple ist der M2 Ultra doppelt so schnell wie der M2 Max. Das würde auch Sinn machen, da der M2 Ultra ja einfach eine Kombination aus zwei M2 Max Prozessoren ist. Benchmarks zeigen, dass es bei der CPU tatsächlich auch fast so ist. Bei der GPU ist der Unterschied dann nicht ganz so gewaltig, aber auch hier sieht man im Vergleich zum M2 Max deutlich mehr Performance. Aber wirklich interessant wird es dann natürlich erst in der Praxis, und auch hier haben uns die Messwerte auf jeden Fall erstaunt.

Betrachten wir doch einfach einmal, wie unsere Projekte entstehen. Die Skripte, die schreiben wir normalerweise in Notion. Das ist gar kein Problem, wie alle Office-Anwendungen. Aber ganz ehrlich, das darf man natürlich auch erwarten. Wenn wir unsere Videos gefilmt haben, dann haben wir meistens erstmal unheimlich viele Gigabytes an Daten, weil wir unsere Filme normalerweise mit einer FX3 aufnehmen, in der bestmöglichen internen Qualität. Das bedeutet, wir haben da schon mal eine große Datenmenge, die wir einfach problemlos auf die 4 TB SSD schieben können. Dann können wir die Projekte auch wirklich direkt auf dem Mac Studio bearbeiten und müssen das ganze nicht auf eine externe SSD auslagern.

Wenn wir die Videos dann schneiden, machen wir das aktuell mit DaVinci Resolve. Und wenn ich "wir" sage, meine ich eigentlich seltener mich, denn ich bin ehrlich gesagt am Schnitt kaum noch beteiligt. Aber mein Partner, der arbeitet mit DaVinci Resolve, und der ist alles in allem, was die Performance angeht, extrem zufrieden. Gäbe es da nicht das ein oder andere Plugin, was wir benutzen und was dazu führt, dass aus welchem Grund auch immer unter gewissen Bedingungen der M1 Pro aus dem alten 14 Zoll MacBook Pro Dateien schneller exportiert als dieser M2 Ultra. Das kann am Ende nur ein softwareseitiges Problem sein, von dem wir hoffen, dass es gelöst wird. Aber es betrifft am Ende auch nicht so viele Szenarien, und in allem anderen ist dieser neue M2 Ultra so viel schneller. Sei es der Export, der teilweise einfach viel viel schneller als Echtzeit funktioniert. Ein 8-minütiges Video wird teilweise einfach in 2 Minuten exportiert. Das ist wirklich beeindruckend. Und auch was das Arbeiten direkt in DaVinci Resolve angeht, funktioniert einfach alles super flüssig. Und es bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass DaVinci da noch ein bisschen optimiert wird, dass, wenn man halt mit anderen Plugins arbeitet, dann nicht die Performance auf einmal abfällt, weil das fand ich persönlich schon ziemlich ärgerlich.

Auch was die Wahl von 128 GB Arbeitsspeicher angeht, sind wir ziemlich zufrieden. Denn man arbeitet ja normalerweise nicht nur in einem Programm. Man hat z.B. DaVinci Resolve offen und möchte dann aber gleichzeitig vielleicht noch etwas im Web recherchieren oder auch ein Bild für ein Thumbnail z.B. in Photoshop bearbeiten. Gleiches gilt natürlich auch, wenn man gerade das Video exportiert. Man möchte natürlich nebenbei noch weiterarbeiten. Und da sind die 128 GB RAM auf jeden Fall so viel, dass wir da auf jeden Fall noch an keine Grenzen gestoßen sind und problemlos mit dem Mac Studio arbeiten konnten. Und dementsprechend würden wir uns auch wieder für so viel RAM entscheiden. Alles in allem können wir mit dem Mac Studio also alles problemlos machen, was für unsere Produktion erforderlich ist. Sei es das Schneiden von Videos, Color Grading, aber auch z.B. 2D Animation oder Tonbearbeitung. Aber was das Thema 3D Animation angeht, ist der Mac Studio nach wie vor nicht so ideal geeignet, weswegen wir vermutlich in naher Zukunft noch nicht damit arbeiten werden. Dafür sind Nvidia Grafikkarten halt nach wie vor der Maßstab, und da kommt der Mac Studio so auf jeden Fall nicht dran. Vielleicht ändert sich das dann mit dem M3 Modell, weil das unterstützt dann ja auch Ray Tracing, und dementsprechend könnte das alles noch mal besser funktionieren. Wer jedoch 3D Arbeiten machen möchte, dem würde ich grundsätzlich eher von so einem Mac Studio abraten.

Übertragungsstandards: Bevor wir zu meinem Fazit und einer allgemeinen Empfehlung kommen, für wen ich ein Mac Studio empfehlen würde, kurz noch etwas zu den Übertragungsstandards. Der Mac Studio unterstützt Bluetooth 5.3 und WLAN 6e. Dazu kann man eigentlich nicht viel sagen. Das sind die modernsten Übertragungsstandards bei Bluetooth und WLAN, die es gibt. Und dementsprechend habe ich da auch nichts auszusetzen.

Alles in allem bin ich mit der Anschaffung des Mac Studios für unser Studio also ziemlich zufrieden. Wir haben extrem viel Leistung, aber das Ganze ist trotzdem portabel. Das heißt, wir können hier arbeiten, mein Partner kann aber auch bei sich zu Hause mit dieser Leistung arbeiten, und er hat nach wie vor auch immer noch sein MacBook. Das heißt, er hat auch etwas für unterwegs. Wir haben also, da wir auch schon die ganze Peripherie mit Tastatur, Maus oder auch Display bereits hatten, das meiste bekommen, was wir für unser Geld bei Apple bekommen konnten.

Fazit: Und das ist für mich auch immer so ein bisschen das Maß der Dinge. Wenn du also schon einen Bildschirm, Maus und Tastatur hast und extrem viel Leistung brauchst, dann ist der Mac Studio auf jeden Fall gut. Auch allein mit dem normalen M2 Max Prozessor oder dann nächstes Jahr, halt mit M3 Max oder M3 Ultra Prozessor, das ist so extrem viel Leistung. Damit kann man wirklich extrem gut arbeiten. Und dementsprechend, wem es wichtig ist, besonders viel Leistung für sein Geld zu bekommen, der bekommt hier auf jeden Fall mehr Leistung und auch mehr Anschlüsse als es bei einem MacBook der Fall ist. Auf der anderen Seite muss man natürlich sagen, wenn man nicht nur stationär an einem Schreibtisch arbeiten möchte, sondern die Portabilität von einem MacBook schätzt, nun ja, dann kommt auch nur ein MacBook so wirklich in Frage. Und auch die kann man ja mit bis zu einem M3 Max Prozessor konfigurieren, und das ist ebenfalls unheimlich viel Leistung. Man kann sie ja trotzdem auch in einem festen Setup verwenden. Dementsprechend muss ich persönlich für mich sagen, wenn ich so ein bisschen Portabilität haben möchte und auch mal unterwegs arbeiten möchte, dann ist meiner Meinung nach ein MacBook immer noch die bessere Wahl. Habe ich aber einen festen Arbeitsplatz und möchte so viel Leistung wie möglich für mein Geld haben und schätze auch die ganzen zusätzlichen Anschlüsse, dann ist ein Mac Studio auf jeden Fall eine geniale Wahl, egal ob mit M2 Max oder M2 Ultra. Das ganze ist auf jeden Fall ein Powerpaket, und ich persönlich würde es mir auch wieder kaufen.


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